Pressestimme zu „Das Quartier“

Steffen Könau, Mitteldeutsche Zeitung, 10. August 2026

Wera Matz hat keine dokumentarische Ausarbeitung geschrieben und auch keinen Coming-of-Age-Roman. Sie wolle keinen verklärten Rückblick auf das damalige Prestigeobjekt vermitteln, „sondern die ungeschönte, authentische Sicht einer Frau, die Grenzerfahrungen machte“, sagt sie selbst. Basierend auf ihren Erinnerungen an die Zeit in Alexandrowka und Tscherkassy, zwei Orten am Dnipro, die heute regelmäßig von russischen Drohnen angegriffen werden, nimmt sie ihre Leser mit auf eine Reise in eine vergessene exotische Welt.