Pressestimme zu „Refugium“

Ralf Julke, Leipziger Zeitung

Im Grunde ist das Refugium Viertannen auch für den Autor eine Art Experimentierfeld: Wie würden sich ganz normale Menschen, die durch eine Pandemie aus ihrem normalen Leben herausgerissen wurden, in so einem Fall verhalten? […] man merkt: Melzer hat den ganzen Menschen im Blick, der eben nicht nur aus seiner eiskalten Ratio besteht, sondern auch aus Hoffnungen und Gefühlen, aus einem liebebedürftigen Leib, aus Trauer und Angst und Zuversicht – und dem dringenden Bedürfnis, mit seinen Händen etwas Bleibendes zu schaffen. Also immer über den konkreten Tag hinaus zu denken und zu leben.