Berichte vom Ausbau der Peripherie

Zusätzliche Informationen

Autor:in

Verlag

Einband

Hardcover

Seitenzahl

68

Format

19.0×12.0

Erscheinungsdatum

01.10.2023

»…Nein, Johannes. Du kennst ihn zu gut. Diesen Wunsch, die Peripherie zu verlassen und in die Hauptstadt zu gehen. Sich zu überformen – zum öffentlichen Menschen, mit gewaschenen Worten und schönem, jedoch hartem Gesicht. Und am Ende wirst du hier bleiben und weiter unsauber sprechen. Du wirst aufwachen, leben, arbeiten und lieben im Staub der Zeit. In verlassenen Landschaften, irgendwo zwischen Kaliningrad und der Krim, zwischen Ostpolen und Lobenstein. In deinem persönlichen Sarmatien. Versuche, aus dir heraus zu leben. Irgendetwas im Menschen nickt und lächelt gern vor Orten, die ihre Bedeutung inszenieren, an denen sich die Macht versammelt. Irgendetwas will domestiziert werden. Das Ankommen in der Hauptstadt erscheint mir als zu vorhersehbarer Weg. Bleib vorerst noch ein bisschen wild …«

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Pressestimmen

Ralf Julke, Leipziger Zeitung

Erstaunlich, dass es ein Dichter ist, der mit der leisen Verschiebung der Perspektive etwas ganz Wesentliches zeigt, was die Menschen drinnen und draußen zunehmend heimatloser macht, wurzelloser und rastloser. [...] Da muss einer erst einmal formulieren, wie bedrückend die nervige Allgegenwart der Reichen mit ihrer monetären Gestaltungsmacht die Freiheit aller beschneidet. Man darf sich durchaus an Mickaël Labbés streitbares Manifest ›Platz nehmen gegen eine Architektur der Verachtung‹ erinnert fühlen.

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Details

ISBN 978-3-95908-382-9 Kategorien , , Tags , ,

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68

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19.0×12.0

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01.10.2023